Aktuelles Archive - bufas e.V.
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Aktuelles

Sehr geehrte 16 Bundestagsabgeordnete,nur gut drei Jahre nach der Einführung des ProstSchG am 01.07.2017 erklären Sie das bisher nicht evaluierte ProstSchG für gescheitert und fordern die sofortige Einführung des Sexkaufverbotes in Deutschland.Die vorübergehenden bundesweiten Schließungen von Prostitutionsstätten und teilweise Verbote der Sexarbeit aufgrund der Corona-Krise...

Im März diesen Jahres traf die weltweite Ausbreitung des Coronavirus auch Deutschland. Im Zuge der Eindämmung des Virus wurden bundesweit diverse Maßnahmen ergriffen, die die Bewegungsfreiheit vieler Menschen eingeschränkt haben. Im Zuge dessen wurden bundesweit diverse Dienstleistungsbetriebe geschlossen. So auch sämtliche Betriebsstätten für Sexarbeiter*innen. In...

Momentan sind in allen Bundesländern die Prostitutionsstätten geschlossen und in einigen Bundesländern ist Sexarbeit selbst per Verordnung verboten. Alle Mitgliedsorganisationen des Bufas e.V. haben ihr Beratungsangebot derzeit auf diese besondere Situation eingestellt und informieren sich tagaktuell über die geltenden Regelungen der Bundesländer, in denen sie...

Nur gut zwei Jahre nach der Einführung des ProstSchG am 01.07.2017 werden zunehmend politische Stimmen laut, die das ProstSchG für gescheitert erklären und die Einführung eines Sexkaufverbots (auch schwedisches/nordisches Modell) in Deutschland fordern. Kern des Sexkaufverbotes ist, dass die Kund*innen für den Sexkauf strafrechtlich verfolgt werden, während Sexarbeiter*innen straffrei bleiben. Problematisch in der aktuellen politischen und auch medialen Diskussion ist aus Sicht des Bufas, dass die Effekte des Sexkaufverbots nur verkürzt und oftmals auch falsch dargestellt werden: So kommt es in der aktuellen Diskussion regelmäßig zu einer Vermischung der Begriffe Sexarbeit und Zwangsprostitution. Sexarbeit ist eine selbstbestimmte Dienstleistung zwischen Erwachsenen gegen Entgelt, während Menschenhandel/Zwangsprostitution Menschrechtsverletzungen sind, die in Deutschland hart bestraft werden. Auch Kund*innen, die die Zwangslage von Sexarbeitenden ausnutzen, werden in Deutschland seit 2016 bestraft.

Unsere Stellungnahme an: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerin Ina Scharrenbach Jürgensplatz 1 40219 Düsseldorf Sehr geehrte Ministerin Ina Scharrenbach, seit 2014 unterhält die Bochumer Beratungsstelle für Prostituierte „Madonna e.V.“ mit der „Lola-App“ (www.lola-nrw.de) ein höchst erfolgreiches Informationsportal für Sexarbeiter*innen in ganz Nordrhein-Westfallen. Das Projekt wurde bisher...

In einer Erklärung des Vereins Doña Carmen, Frankfurt, vom 02.02.2017 wird dem Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter, bufas e.V. unterstellt, „…auf die regierungsoffizielle Anti-Prostitutionspolitik…“ einzuschwenken. Dazu äußern wir uns wie folgt: Das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) wurde vom bufas von Anfang an abgelehnt und wird...

Nachdem das Finanzamt Frankfurt bereits im letzten Jahr dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac die Gemeinützigkeit aberkannt hat (das Einspruchsverfahren läuft noch), folgt nun Doña Carmen, der „Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten“. Der Verein engagiere sich „für die politischen Anliegen der Prostituierten“ und setze...

Zur Zeit wird über ein "Gesetzes zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen", vorgelegt als Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), diskutiert. Der bufas e.V. lehnt diesen Entwurf ab. Hier zur aktuellen Stellungnahme...

Das neu angedachte sogenannte Prostituierten"schutz"gesetz sieht unter anderem eine verpflichtende medizinische Beratung von Sexarbeiter_innen vor. Nur mit einer Bescheinigung darüber können sich Sexarbeiter_innen an einer noch nicht genannten Stelle anmelden. Diese Anmeldung soll verpflichtend sein. Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienst e.V. spricht...